Geschäftsleitung und einzige Arbeitskraft ist Daniela Fürschuss, die von ihrer Familie auf das Herzlichste unterstützt wird.

Als gelernte Friseurin (für Menschen) bei Manfred Fuchs (mehrfacher Staats- und Weltmeister und Trainer der Preisfrisöre Österreich und Japan) weiß ich mit Friseurwerkzeug umzugehen und kann auch ein hohes Maß an Fach- und Sachkunde in meine Firma mit einbringen.

Durch jahrelange Erfahrung als Tierarztassistentin, auf Ausstellungen und in der Betreuung und Ausbildung von Hunden; und letztlich auch durch meine persönliche Passion zum Haustier Hund kann ich auf einen reichhaltigen Schatz an Wissen und Techniken zurückgreifen, die sich in meiner Arbeit als Hundepfleger widerspiegeln.

Durch internationale, rasseübergreifende Kontakte zu Züchtern und Ausstellern, sowie Hundestylisten weltweit konnte ich mir Fertigkeiten aneignen, die heute kaum noch in einem Hundesalon in Österreich praktiziert werden. Das ermöglicht Ihrem Hund höchsten Pflege- und natürlich Wohlfühlstandard.

Womit Sie rechnen können:

Ich arbeite nicht im Akkord und nehme mir für jeden Hund ausreichend Zeit, das bedeutet, dass eine Terminvereinbarung fast zwingend notwendig ist. Ich verwende auch keine Galgen, Fixierhilfen, Beruhigungsmittel und ich versuche auch weitestgehend ohne Maulkorb auszukommen – ich möchte, dass sich ein Hund bei mir so wohl wie nur möglich fühlt und die Möglichkeit besteht, dass er sich mit der Situation vertraut machen kann.

Für einen Hund ist der Hundefriseur oft mit Stress verbunden und wird von ihm als unangenehm empfunden. Die meisten Hunde, die nicht regelmäßig auf Ausstellungen unterwegs und daher das exzessive Pflegen nicht gewohnt sind, empfinden die Fellpflege eher als einen lästigen Pflichttermin, sowie der Termin beim Tierarzt.

Für Sie als Halter ist es daher wichtig zu wissen, dass sie sehr viel zum Wohlfühlfaktor beim Hundefriseurbesuch beitragen können. Regelmäßiges Bürsten, abtasten der Pfoten und Kontrolle der Ohren und der Zähne gewöhnen den Hund an die Berührungen, denen er beim Hundefriseur ausgesetzt ist. Der Hund lernt dadurch, dass ihm nichts Schlimmes passiert und er lernt auch geduldig und ruhig stehen zu bleiben während man das tut.

In meinem Salon besteht die Möglichkeit bei der Pflege dabei zu bleiben, man muss also den Hund nicht abgeben und holt ihn dann fertig wieder ab. Das setzt aber voraus, dass Sie als Halter auf Ihren Hund entsprechend einwirken. Die meisten Hunde verhalten sich ruhiger und entspannter, wenn der Besitzer nicht dabei ist. Verhält sich der Hund ruhig und entspannt, kann ich zügig und sorgfältig arbeiten. Ich als Hundehalter kann es aber sehr gut nachvollziehen, dass man bei seinem Liebling bleiben möchte. In diesem Fall ist es von großer Bedeutung, dass Sie versuchen möglichst ruhig zu bleiben.

Hunde reagieren ganz unterschiedlich auf die Pflege. Es gibt Hunde, die genießen das und sind dabei so entspannt, dass sie einschlafen, andere sind sehr aufgeregt, zittern und haben Angst, wieder andere sind zappelig und unruhig, winseln und versuchen bei jeder Gelegenheit zu flüchten – die Mehrheit der Hunde beruhigt sich aber nach 10 Minuten und lässt die Prozedur mehr oder weniger entspannt über sich ergehen. Dazu muss man sagen, dass Fellpflege für Hunde die es nicht gewohnt sind richtig schwere Arbeit ist. Wundern Sie sich also nicht, wenn Ihr Hund nach dem Friseurtermin total fertig zuhause weg schläft. Eine Fellpflegeeinheit dauert im Schnitt 2 Stunden, die meiste Zeit davon sollte der Hund ruhig stehen. Zwischendurch steht er dann auf 3 Beinen, weil ja jedes Bein und jede Pfote einzeln bearbeitet werden, dann wieder nur auf den Hinterbeinen, weil man um an Bauch und Privatzone zu arbeiten den Hund in eine aufrechte Position bringen muss. Arbeitet man im Gesicht, so muss der Hund besonders still halten, weil da ein hohes Verletzungsrisiko gegeben ist und das erfordert wiederum eine Höchstleistung an Konzentration vom Hund. Hunde, die es nicht gewohnt sind lange Zeit konzentriert still zu halten sind nach so einer Einheit total erschöpft.

Auch bei der Fellpflege generell wird dem Hund einiges, nicht alltägliches abverlangt. Ob es nun die brummende, vibrierende Schermaschine ist, oder die fremde Person (also ich) die schamlos den ganzen Körper abgrabscht, ob es das Krallenschneiden ist (welches für den Hund zwar nicht schmerzhaft ist, dennoch spürt er einen ungewohnten Druck), das Geschnippel der Schere, das Spannen der Haut um Verletzungen zu vermeiden, der Griff an die heiligsten und empfindlichsten Stellen – das alles ist für die meisten Hunde ungewohnt und die Reaktionen können unterschiedlich sein.

Bei allem was mit Ihrem Hund geschieht – seien Sie sich sicher, es passiert ihm nichts Schlimmes. Ich arbeite so schonend und sanft wie nur möglich und bin bemüht sehr rücksichtsvoll und in Zusammenarbeit mit dem Hund das Beste aus ihm zu machen. Ich arbeite sehr flexibel, d.h. wenn ein Hund sich gerade schwer tut den Kopf still zu halten, dann mache ich zuerst eine Pfote und versuche es danach noch einmal am Kopf. Der Hund darf sich ruhig hinsetzen, umdrehen,… ich arbeite zwar systematisch aber nicht zwingend von vorne nach hinten durch – da macht der Hund die Vorgaben und ich richte mich danach. Natürlich muss ich an jede Stelle ran und es gibt Körperteile wo der Hund es mehr genießt und welche wo er es weniger gern hat. Ein klassisches Beispiel ist das Ohrenzupfen. Das ist ohne es groß schön zu reden sehr unangenehm und vergleichbar mit „waxing“ beim Menschen. Bei manchen Rassen muss das aber leider sein, da sonst die Ohren verstopfen und eine Entzündung entsteht.

Natürlich muss man bei aller Fellpflege an erster Stelle Rücksicht auf das Alter und den Zustand des Hundes nehmen. Ein Welpe oder Junghund hält keine 2 Stunden durch, ebenso wenig ein alter oder kranker (z.B. Gelenkskrankheiten) Hund. Auch wenn ein Hund in einem sehr schlechten Allgemein-Fellzustand ist (also ein sehr stark ungepflegter Hund), sollte man in Betracht ziehen, dass mehrere, kürzere Einzeiten einer 2-stündigen Pflege vorzuziehen sind.

Generell bin ich eher ein Hundefriseur, der seine Arbeit möglichst flott und in einem Durch erledigt. Pausen zwischendurch, genauso wie Leckerlis o.ä. ist bei mir eher nicht der Fall. Zum Einen holt es einen gestressten Hund nicht aus dem Stress heraus wenn man ihn 5 oder 10 Minuten „Freiheit“ ermöglicht, da der Hund ja nach kurzer Zeit wieder mit der Stresssituation konfrontiert wird, was wiederum den Prozess an sich verlängert; und zum Anderen belohne ich den Hund (wenn überhaupt) NACH abgeschlossener Arbeit und nicht zwischendurch um nicht seinen Stress zu belohnen. Generell überlasse ich das Belohnen durch Füttern eher dem Hundehalter selbst – somit vermeide ich Unverträglichkeiten, denn oft besteht eine Futtermittelallergie – mein Lob bekommt Ihr Hund bei mir durch Streicheln oder durch mündlichen Zuspruch.

Wundern Sie sich also nicht, wenn der Hund winselt und ich unbeeindruckt weiter schneide – das bedeutet nicht, dass ich das Winseln des Hundes an mir abprallen lasse – es bedeutet lediglich, dass ich darum bemüht bin so schnell wie möglich die Prozedur der Fellpflege im Sinne Ihres Hundes abzuschließen.

Bei allem Stress den ein Hund beim Hundefriseur hat:
Ich kann Sie in der guten Gewissheit lassen, dass Hunde sehr lernfähig sind und es mit jedem Besuch besser wird. Der Hund lernt, dass es zwar eine Zeit lang dauert, aber dass ihm nichts Schlimmes passiert. Beim zweiten Mal weiß er dann schon was auf ihn zukommt, beim dritten Mal gibt er dann womöglich auch schon die jeweilige Pfote die ich bearbeite. Man darf aber nie vergessen – ein Hund ist ein Lebewesen und auch er hat gute und schlechte Tage. Also nicht beunruhigt sein.